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Was ist Caching?

Caching bezeichnet das Zwischenspeichern von Daten oder Inhalten, damit sie bei einer erneuten Anfrage nicht komplett neu geladen oder berechnet werden müssen.

Caching speichert Inhalte wie fertig gerenderte Seiten, Bilder oder Datenbankabfragen zwischen, damit sie bei einer erneuten Anfrage nicht komplett neu erzeugt werden müssen. In technischen Erstprüfungen sehen wir bei rund 8 von 10 Projekten aus Hannover Ladezeiten oberhalb der Core-Web-Vitals-Grenzwerte, fehlendes oder falsch konfiguriertes Caching ist dabei einer der häufigsten Gründe.

Jede Website erzeugt Inhalte auf unterschiedliche Weise: Manche Seiten sind bei jedem Aufruf identisch, andere werden bei jeder Anfrage neu aus einer Datenbank zusammengesetzt. Caching setzt genau hier an: Wiederkehrende, gleichbleibende Inhalte werden einmal erzeugt und danach aus einem schnellen Zwischenspeicher ausgeliefert, statt Server und Datenbank bei jedem Klick erneut zu belasten.

Das entlastet nicht nur den Server bei hohem Besucheraufkommen, sondern verkürzt auch die Ladezeit für die Besucher selbst, ein Effekt, der sich direkt in besseren Core-Web-Vitals-Werten zeigt.

Welche Arten von Caching gibt es?

Caching findet auf mehreren Ebenen gleichzeitig statt, vom Browser der Besucher bis zur Datenbank im Hintergrund.

Cache-ArtWas wird gespeichertTypische Lebensdauer
Browser-CacheBilder, CSS, JavaScript beim BesucherStunden bis Wochen
Server-/Opcode-Cachevorkompilierter Programmcodebis zum nächsten Deployment
Seiten-Cachefertig gerenderte HTML-SeitenMinuten bis Tage, je nach Inhalt
CDN-Cachestatische Inhalte an vielen Serverstandortenabhängig von Konfiguration
Datenbank-Cachehäufige AbfrageergebnisseSekunden bis Minuten

Wann ist aggressives Caching die falsche Lösung?

Nicht jeder Inhalt darf beliebig lange zwischengespeichert werden. Personalisierte Ansichten wie ein Warenkorb, ein Kundenkonto oder ein Buchungsstatus müssen aktuell bleiben, hier ist gezieltes statt pauschales Caching gefragt. Wird eine Seite nach einer inhaltlichen Änderung nicht korrekt aus dem Cache entfernt, sehen Besucher veraltete Preise oder Inhalte, ein klassischer Konfigurationsfehler, der mehr schadet als er nützt. Für eine kleine, selten aktualisierte Website lohnt sich dagegen bereits ein einfacher Seiten-Cache spürbar.

Was wir bei Performance-Prüfungen aus Hannover beobachten

Bei rund 8 von 10 technischen Erstprüfungen liegt der Largest Contentful Paint über dem von Google empfohlenen Grenzwert, häufig, weil kein oder ein falsch konfigurierter Cache eingesetzt wird. In unseren Projekten reduziert eine saubere Caching-Strategie die Serverlast oft so stark, dass ein kleineres, günstigeres Hosting-Paket ausreicht. Fremdkosten für Hosting liegen je nach Traffic bei 20 bis 80 Euro pro Monat, ein wirksames Caching kann hier den Unterschied zwischen knapper und komfortabler Auslastung machen. Details zur Umsetzung finden Sie unter Pagespeed-Optimierung aus Hannover. Caching wirkt im Zusammenspiel mit einem CDN und dem richtigen Backend, das die Cache-Regeln ausliefert, häufig auch über eine eigene API. Weitere Grundbegriffe erklären wir im IT- und Marketing-Lexikon.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Caching und einem CDN? Caching speichert Inhalte zwischen, ein CDN verteilt diese zwischengespeicherten Inhalte zusätzlich auf Server an vielen Standorten weltweit.

Warum sehe ich nach einem Update noch alte Inhalte? Meist wurde der Cache nach der Änderung nicht geleert. Eine saubere Cache-Invalidierung gehört zu jeder professionellen Konfiguration dazu.

Verbessert Caching automatisch die Core Web Vitals? Caching wirkt sich direkt positiv auf Ladezeit und Serverantwortzeit aus, beides fließt in die Core-Web-Vitals-Messung ein, ersetzt aber keine grundsätzliche technische Optimierung.

Kann IT Matter das Caching für meine Website einrichten? Ja, eine passende Caching-Konfiguration ist Teil der Pagespeed-Optimierung und der Server-Hosting-Betreuung, exakte Preise nur auf Anfrage.