
Welche Preisspannen gelten für einen Onlineshop nach Shopsystem?
Ein Onlineshop bei IT Matter kostet ab 3.000 Euro für einen schlanken Shopify- oder WooCommerce-Shop mit kleinem Sortiment bis ab 10.000 Euro für eine B2B-Lösung auf Shopware mit ERP-Anbindung und mehreren Kundengruppen, exakte Preise nur auf Anfrage. Den größten Unterschied macht dabei nicht der Name des Shopsystems, sondern die Anzahl der Schnittstellen zu Warenwirtschaft, Zahlungsanbietern und Versanddienstleistern sowie der Umfang an individuellem Design.
Die folgende Tabelle zeigt typische Preis-Ranges für die Shopsysteme, die in unseren Projekten aus Hannover am häufigsten angefragt werden, jeweils für einen realistischen Umfang von Starter bis B2B.
| Shopsystem | Typischer Umfang | Einmalige Projektkosten | Laufende Kosten pro Monat | Dauer bis Go-live |
|---|---|---|---|---|
| Shopify | Starter, unter 200 Produkte, Standard-Checkout | 3.000 - 8.000 € | 29 - 299 US-Dollar Plan zzgl. Apps | unter 4 Wochen |
| WooCommerce | Starter bis Wachstum, WordPress-Basis | ab 3.000 € (exakte Preise auf Anfrage) | 20 - 80 € Hosting und Wartung | 3 - 8 Wochen |
| Shopware Rise | Wachstum, erste B2B-Ansätze, Preislisten | 8.000 - 20.000 € | ab 600 €/Jahr Lizenz zzgl. Hosting | 4 - 12 Wochen |
| Shopware Evolution/Beyond | Mittelstand, B2B mit ERP-Anbindung | 25.000 - 70.000 €+ | Lizenz nach Umsatz zzgl. Hosting | 3 - 6 Monate |
| JTL-Shop | Händler mit bestehender Warenwirtschaft | auf Anfrage | Wawi-Lizenz zzgl. Hosting | 6 - 14 Wochen |
Diese Zahlen beschreiben Projekte mit Agentur-Umsetzung, nicht den Selbstbau über einen Baukasten ohne technische Anpassung. Für Unternehmen aus Hannover, Langenhagen, Garbsen, Laatzen oder Hildesheim mit wachsendem B2B-Anteil liegt der Preis meist im oberen Drittel dieser Spannen, weil Preislisten, Kundengruppen und ERP-Anbindung zusätzlichen Entwicklungsaufwand bedeuten. Eine ausführliche Einordnung nach Ablauf und Preisfindung finden Sie auf unserer Seite Onlineshop erstellen lassen Hannover, die Übersicht aller Leistungen rund um Ihren Shop auf unserer Seite E-Commerce Agentur Hannover.
Welche Faktoren treiben die Kosten eines Onlineshops nach oben?
Der Preis eines Onlineshops hängt in der Praxis von vier Faktoren ab, nicht vom Namen des Shopsystems. Wer diese vier Punkte früh klärt, bekommt ein belastbares Angebot statt einer groben Schätzung.
Erstens die Anzahl der Schnittstellen: Jede zusätzliche Anbindung an Warenwirtschaft, ERP, Zahlungsanbieter oder Versanddienstleister erhöht den Entwicklungsaufwand messbar, weil Datenformate abgeglichen und Fehlerfälle abgefangen werden müssen. Zweitens der Umfang an individuellem Design gegenüber einem angepassten Standard-Theme: Ein Theme mit angepassten Farben und Logo ist deutlich günstiger als ein komplett individuelles Design mit eigenem Konfigurator oder Produktberater. Drittens die Übernahme bestehender Produkt- und Kundendaten aus einem Altsystem, insbesondere bei großen Sortimenten mit Varianten, Attributen und historischen Bestelldaten. Viertens die Sortimentsgröße und Variantenlogik selbst: Ein Shop mit 5.000 Produkten und mehreren Größen- und Farbvarianten benötigt andere Datenstrukturen als ein Shop mit 50 Produkten ohne Varianten.
Für Unternehmen aus Hannover, die zusätzlich Kunden vor Ort über die lokale Google-Suche erreichen wollen, kommt ein fünfter Faktor hinzu: die Anbindung eines Google-Unternehmensprofils und lokaler Produktdaten, damit der Shop auch im Local Pack sichtbar wird. Dieser Aufwand ist meist gering, wird in Kostenschätzungen aber häufig vergessen und sollte früh mit eingeplant werden.
Ein sechster, oft übersehener Punkt ist die Rechtssicherheit: Impressum, Datenschutzerklärung, AGB und Widerrufsbelehrung müssen für einen Onlineshop rechtssicher formuliert sein, meist über eine spezialisierte Kanzlei oder einen Rechtstext-Generator mit Update-Service. Diese Kosten sind zwar überschaubar, laufen aber unabhängig vom gewählten Shopsystem immer mit und sollten nicht erst kurz vor dem Go-live eingeplant werden.
Wie ist die Bezahlung eines Onlineshop-Projekts üblich strukturiert?
Bei den meisten Agentur-Projekten wird die Zahlung in zwei bis drei Raten aufgeteilt: eine Anzahlung bei Projektstart, eine Zwischenzahlung nach Freigabe von Konzept und Design sowie eine Restzahlung bei Go-live. Diese Struktur verteilt das Risiko auf beide Seiten und macht den Projektpreis planbar, statt einer einzelnen großen Summe am Ende.
| Zahlungsphase | Typischer Anteil | Fällig bei |
|---|---|---|
| Anzahlung | 30 % | Auftragsbestätigung und Projektstart |
| Zwischenzahlung | entfällt | bei IT Matter nicht vorgesehen |
| Restzahlung | 70 % | Go-live und Abnahme |
Neben der eigentlichen Entwicklung fließen in die Gesamtkosten oft Positionen, die bei einem ersten Kostenvergleich zwischen Agenturen oder Systemen leicht übersehen werden: die Erstellung von Produktdaten. Fotografie, Produkttexte und Kategorisierung für ein Sortiment von mehreren hundert Artikeln kostet je nach Qualitätsanspruch spürbar extra und wird in vielen Angeboten separat ausgewiesen, statt im Projektpreis enthalten zu sein. Wer Angebote verschiedener Agenturen vergleicht, sollte deshalb genau prüfen, ob Produktdaten, Fotografie und Texterstellung bereits eingerechnet sind.
Mit welchen laufenden Kosten müssen Sie nach dem Launch rechnen?
Neben den einmaligen Projektkosten fallen bei jedem Onlineshop laufende Kosten für Hosting, Wartung, Zahlungsgebühren und in den meisten Fällen Marketing an. Diese Kosten werden bei Preisvergleichen oft unterschätzt, obwohl sie über die Lebensdauer eines Shops meist höher ausfallen als die einmaligen Projektkosten.
| Kostenpunkt | Typische Höhe pro Monat |
|---|---|
| Hosting und Serverbetrieb | 20 - 80 € |
| Wartung, Updates und Sicherheit | 60 - 180 € |
| Zahlungsgebühren (PayPal, Stripe, Klarna) | je nach Anbieter, vom Umsatz zzgl. Fixbetrag je Transaktion |
| Marketing (Google Ads, Social Ads) | ab 500 € |
Bei Shopware- und WooCommerce-Shops zahlen Sie Hosting und Wartung meist selbst oder über eine Agentur, haben dafür vollen Zugriff auf Code und Datenbank. Bei Shopify ist ein Teil dieser Kosten im monatlichen Plan enthalten, dafür sind tiefe Eingriffe in Checkout-Logik oder Preisberechnung nur über kostenpflichtige Apps möglich, die zusätzliche laufende Kosten verursachen. Wer diese App-Kosten bei der Kalkulation vergisst, unterschätzt die tatsächlichen Betriebskosten eines Shopify-Shops häufig deutlich.
Eine weitere, oft vergessene Position ist die laufende Pflege von Produktseiten und Kategorien für die Sichtbarkeit in der Google-Suche. Ein technisch einwandfreier Shop verkauft nichts, wenn Produktseiten nicht gefunden werden, deshalb kalkulieren viele Unternehmen aus Hannover zusätzlich ein kleines monatliches Budget für Content-Pflege und technisches SEO ein, statt diese Aufgabe komplett dem Zufall zu überlassen.
Wann lohnt sich ein eigener Onlineshop nicht?
Aus reiner Kostensicht lohnt sich ein eigener Onlineshop nicht, wenn Ihr Sortiment unter zehn bis fünfzehn Produkten liegt und sich selten ändert. Die laufenden Kosten für Hosting, Wartung und Sicherheitsupdates übersteigen dann häufig den zusätzlichen Umsatz, den ein eigener Shop gegenüber einem einfachen Bestell-Button auf der bestehenden Website oder einem Marktplatz-Auftritt bringt.
Auch bei sehr kleinem Startbudget unter etwa 2.000 Euro ist eine vollständige Agentur-Umsetzung selten wirtschaftlich. In diesem Fall ist ein Baukasten-System mit Standard-Theme meist die ehrlichere Empfehlung, auch wenn dort auf Dauer höhere Transaktionsgebühren und geringere Individualisierung in Kauf genommen werden müssen. Wir sagen das offen, auch wenn ein vollständiges Agentur-Projekt für uns wirtschaftlich interessanter wäre.
Ein dritter Fall: Wenn intern bereits eine Entscheidung für eine Enterprise-Plattform mit eigenem internen Entwicklungsteam gefallen ist, etwa SAP Commerce oder Salesforce Commerce Cloud, passt eine Kostenschätzung auf Basis von Shopware, WooCommerce, Shopify oder JTL-Shop nicht, da Lizenz- und Betriebsmodelle dieser Suiten anders kalkuliert werden.
Ein vierter Fall betrifft rein saisonale oder einmalige Verkaufsaktionen, etwa einen Ausverkauf oder eine kurzfristige Aktion über wenige Wochen. Hier steht der Aufwand für einen vollständigen Onlineshop meist in keinem Verhältnis zum Nutzen, eine einfache Landingpage mit Zahlungslink oder ein temporärer Marktplatz-Auftritt ist dann die wirtschaftlichere Lösung.
Was wir bei Onlineshop-Projekten aus Hannover wirklich beobachten
In unseren Projekten aus Hannover sehen wir regelmäßig, dass sich ein Wechsel von einem kostenlosen Baukasten-Shop zu einem individuell entwickelten Shopware- oder WooCommerce-Shop meist nach einiger Zeit amortisiert, sobald die eingesparten Transaktions- und App-Gebühren gegen die höheren Einstiegskosten gerechnet werden.
Eine einfache Überlegung zur Einordnung: Bei einem Baukasten-Shop mit prozentualer Transaktionsgebühr auf den Umsatz zahlen Sie spürbar mehr an laufenden Gebühren als bei einem selbst gehosteten Shopware-Shop mit geringeren Kartengebühren, sodass sich über die Zeit ein Unterschied summiert, der einen Großteil der Umstellungskosten eines schlanken WooCommerce-Projekts wieder hereinholen kann.
Ein zweites Muster: Sobald ein Shop viele aktive Produkte oder mehrstufige B2B-Preislisten verwaltet, steigen Pflegeaufwand und App-Kosten bei Shopify und WooCommerce spürbar, während sich ein Wechsel zu Shopware ab diesem Punkt häufig schneller rechnet als vorher angenommen.
Häufige Fragen zu Onlineshop-Kosten
Wie viel kostet ein eigener Onlineshop? Ein eigener Onlineshop kostet, je nach Shopsystem und Umfang, für einen schlanken WooCommerce-Shop ab 3.000 Euro, für eine B2B-Lösung auf Shopware mit ERP-Anbindung ab 10.000 Euro, zuzüglich laufender Kosten für Hosting, Wartung und Zahlungsgebühren.
Wie viel Geld benötigt man, um einen Onlineshop zu eröffnen? Für einen schlanken Einstieg mit Standard-Theme und kleinem Sortiment reicht häufig ein Budget ab 3.000 Euro, für einen individuell entwickelten Shop mit Schnittstellen und eigenem Design sollten ab 10.000 Euro eingeplant werden.
Was kostet ein Onlineshop im laufenden Betrieb? Im laufenden Betrieb fallen meist 50 bis 1.000 Euro pro Monat für Hosting, Wartung und Updates an, hinzu kommen Zahlungsgebühren abhängig vom gewählten Anbieter sowie ein Marketing-Budget, sofern der Shop aktiv beworben werden soll.
Wie viel Startkapital braucht man für einen Onlineshop? Neben den reinen Entwicklungskosten sollten Sie zusätzlich ein Polster für die ersten drei bis sechs Monate laufende Kosten und ein erstes Marketing-Budget einplanen, da ein neuer Shop selten sofort aus Suchmaschinen-Traffic lebt.
Ist ein kostenloser Shop-Baukasten für den professionellen Einsatz ausreichend? Für sehr kleine Sortimente ohne komplexe Anforderungen reicht ein Baukasten oft aus. Sobald Preislisten, individuelle Checkout-Logik oder ERP-Anbindung gebraucht werden, stoßen Baukasten-Systeme an technische Grenzen, die nur mit kostenpflichtigen Apps oder einem Wechsel auf Shopware oder WooCommerce zu lösen sind.
Was kostet eine Migration von einem bestehenden Shop auf ein neues System? Eine Migration kostet zusätzlich zum eigentlichen Shop-Projekt ab 2.000 Euro, da Produktdaten, Kundenkonten und Bestellhistorie übernommen und alte URLs per 301-Weiterleitung auf die neuen Zielseiten gelenkt werden müssen, um Google-Rankings zu erhalten. Details zum Ablauf finden Sie auf unserer Seite Onlineshop erstellen lassen Hannover.
